Was ist Dogfishing? Bedeutung & Wirkung von Hundefotos
Dogfishing bezeichnet den Dating-Trend, auf Profilfotos mit einem Hund zu erscheinen, um sympathischer zu wirken – manchmal, obwohl der Hund gar nicht der eigene ist.
Der Begriff ist eine Wortmischung aus „Dog“ (Hund) und „Catfishing“. Bei Letzterem täuschen Menschen online eine falsche Identität vor (siehe Catfishing – Bedeutung). Beim Dogfishing geht es weniger um eine gefälschte Person als um den Versuch, mit einem niedlichen Tier Pluspunkte zu sammeln.
Warum Hundefotos so gut ankommen
- Sympathie: Wer mit einem Hund zu sehen ist, wirkt häufig fürsorglich, verantwortungsbewusst und warmherzig.
- Gesprächsstoff: Ein Hundefoto liefert sofort Anknüpfungspunkte („Wie heißt er?“, „Welche Rasse?“).
- Natürlichkeit: Bilder im Park oder beim Spaziergang wirken lockerer als gestellte Fotos.
Wo liegt die Grenze zur Täuschung?
Ein Foto mit dem eigenen Hund oder dem Hund von Freunden, bei dem Du das offen erklärst, ist völlig in Ordnung. Problematisch wird es, wenn jemand bewusst vortäuscht, Hundebesitzer zu sein, nur um mehr Matches zu bekommen. Spätestens beim ersten Date fällt das auf – und zerstört das Vertrauen.
Tipps: Ehrlich mit Hundebildern punkten
- Nur eigene oder ehrlich erklärte Hunde zeigen. Schreib in die Bio, wenn der Hund Deiner Schwester gehört.
- Dich selbst gut sichtbar machen. Das Foto soll Dich zeigen, nicht nur das Tier.
- Auf Qualität achten. Gutes Licht und natürliches Lächeln wirken besser als verwackelte Schnappschüsse.
- Mit Humor arbeiten. Ein witziger Satz zum Hund in der Bio ist ein guter Gesprächseinstieg.
Ergänzende Ideen findest Du in meinen Artikeln Singles mit Hund kennenlernen und Perfektes Tinder-Profil erstellen.
Warum Ehrlichkeit langfristig gewinnt
Dating-Profile sind Visitenkarten. Wer sich falsch darstellt, bekommt vielleicht mehr Matches, aber selten mehr Zweite Dates. Erfolgreich wird, wer authentisch auftritt und zeigt, was ihn wirklich ausmacht.
Dogfishing und andere Dating-Trends
Dating-Apps haben viele Begriffe hervorgebracht: Ghosting, Benching, Breadcrumbing. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Verhalten beschreiben, das auf Oberflächlichkeit oder Unverbindlichkeit hinausläuft. Dogfishing gehört zu den harmloseren Varianten – kann aber das Vertrauen ebenfalls beschädigen, wenn Erwartungen enttäuscht werden.
Beispiel
Ein Mann nutzt ein Foto mit dem Hund seines Nachbarn. Beim ersten Date fragt die Frau: „Wo ist denn Bruno?“ Er muss gestehen, dass der Hund nicht seiner ist. Selbst wenn sie darüber lacht, bleibt ein schaler Beigeschmack. Besser: „Auf dem Foto ist der Hund meiner Schwester, ich liebe ihn trotzdem.“ So wirkt dasselbe Bild sympathisch statt trügerisch.
Häufige Fragen zu Dogfishing
Was bedeutet Dogfishing?
Dogfishing bezeichnet den Trend, auf Dating-Profilfotos mit einem Hund aufzutreten, um sympathischer zu wirken – teils auch mit einem Hund, der gar nicht dem Profil-Inhaber gehört.
Ist Dogfishing Täuschung?
Es kommt darauf an: Ein Foto mit dem Hund von Freunden ist okay, wenn Du es offen sagst. Bewusstes Vortäuschen eines eigenen Hundes ist unehrlich.
Warum wirken Hundefotos so sympathisch?
Hunde lassen Menschen oft fürsorglich und warmherzig wirken. Außerdem liefert ein Hundefoto einen leichten Anknüpfungspunkt für das erste Gespräch.
Kann ein Coach mein Dating-Profil verbessern?
Ja, ein Coach analysiert Fotos und Bio und zeigt, wie Du authentisch und attraktiv wirkst. Flirtcoach Andreas Lorenz hilft Singles, beim Flirten, Dating und in Beziehungsfragen sicherer zu werden: im persönlichen Dating-Coaching bei Andreas Lorenz oder im Selbststudium mit dem Online-Kurs „Unlimited Dates“. Das erste kostenloses Erstgespräch ist unverbindlich.